Hat der „Goldene Glanz“, der so viele lockte, doch nur geblendet?

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

Chinesisches Sprichwort

 

Windmühlen haben wir am 25. Mai gebaut, oder in leichter Abwandlung des Sprichwortes „die Segel der Veränderung gehisst“.

Es lohnte sich die Segel zu setzten, war da doch ein „Goldener Glanz“, ein Richtungspfeil zu einer „Goldenen Zukunft“, begeisternde Reden im Vorfeld (besonders TvH ist hier zu erwähnen), fast unmenschliches Engagement vom Team HSVplus und vor allem von EOR.

6 x Deutscher Meister, 3 x Pokalsieger, immer erste Liga – die Chance das Ding wieder ans Laufen zu bringen, die ersten beiden Zahlen in unserem so geliebten Gesang in die Höhe zu treiben!

Wir haben das Potenzial zum Bayernjäger hat selbst U. Hoeneß gesagt, jawohl!

Politiker bekommen 100 Tage bis zum ersten Fazit, nach dem 25. Mai sind nun weit über 200 Tage vergangen…..

Mein Gott wie viele Emails hat mir EOR beantwortet, genervt wäre ich von so einem wie mir gewesen, nicht aber EOR, er hat an die Sache geglaubt, sie gelebt, spürbar in jeder Zeile!

Meine Befürchtungen unser HSV würde zu einem Spekulationsobjekt haben sich (zum Glück) nicht bestätigt, dass er aber offensichtlich niemanden (mit Geld) interessiert, wundert dann doch.

Entschuldung, ja, darauf hatten wir uns schnell als Proi 1 verständigt. Wo ist nun das Geld eines Investors (äh, strategischen Partners) dafür?

Waren da nicht Schlangen von Investoren (äh strategischen Partnern) vor der Tür?

Waren das am Ende doch nur Schaulustige?

Waren das die wahren Totengräber?

Bestellte Mädels für die After-Show-Party des 25. Mai?

Ich weiß es nicht und glaubt mir, wie gerne würde ich sagen, meine Zweifel wurden Lügen gestraft….

Von bis zu 100 Millionen € hatte EOR geträumt, bleibt es ein Traum – sind Träume oft Luftschlösser?

Können sich 86,9 % von knapp 10.000 so irren (blenden lassen vom „Goldenen Glanz“)?

Ich weiß es nicht!

Das Finanz Magazin sprach von „brisanten Passagen – der wirtschaftliche Spielraum der neuen HSV AG ist deutlich größer als gegenüber den Mitgliedern kommuniziert“…Papier ist geduldig, niemand scheint den Spielraum zu nutzen – oder ist er gar unbekannt?

Ich weiß es nicht!

Kühne „war mit der Bewertung des Vereins nicht einverstanden“ und spielt jetzt die beleidigte Leberwurst, wollte er doch offensichtlich so gerne mitreden und bestimmen. Meine Hoffnungen, sein Rückzug holt andere Investoren (äh strategische Partner) aus der Deckung bleiben leider auch unerfüllt.

Hilke sagte damals der Süddeutschen:“ wir wollen keine Investoren, die es auf Finanzrendite abgesehen haben“, ob er das vorher mit Onkel Kühne abgesprochen hat?

Gernandt sagt jüngst: „ die Suche nach einem Investor habe ich völlig unterschätzt. Dieses Thema ist viel komplexer, als sich das am Anfang dargestellt hat“

Als sie noch Schlange standen und dachten sie sollen strategische Partner werden, oder wie jetzt?

Ich weiß es nicht!

Des weiteren sagte er „mich schmerzt am meisten, dass ich nicht verstehe, wo wir einzelne Mitstreiter von HSVplus auf unserem Weg verloren haben“, mich schmerzt, dass wir am 25. Mai ganz viele Fans verloren haben und aktuell nicht sagen kann wofür!

Lieber Herr Gernandt, fragen sie doch mal warum kaum einer der HSVplus Mitstreiter etwas sagen möchte, suchen sie den Dialog!

Sie wissen nicht warum der HSV überhaupt schuldenfrei werden muss? Vielleicht weil es eine der Kernaussagen von EOR war/ist! Kleiner Tipp: so verliert man Mitstreiter…..

Ich bin nach wie vor zerrissen vom ganzen Prozess. Geduld ist auch nicht gerade meine Stärke, aber darf man nach über 200 Tagen ungeduldig werden?

Ich weiß es nicht!

Die sportliche Situation führt dazu, dass kaum über dieses Thema im Block gesprochen wird, auch nicht bei unseren z. T. langen Anfahrten.

Als größten Erfolg muss man im Moment den Umgang mit der Presse und mit Diskretion innerhalb des HSV nennen. Muss die Presse doch bei Neuverpflichtungen als Quelle: HSV.de angeben – sehr schön, aber genug?

Nein, nicht genug, dass weiß ich!

Schauen wir, ob der Wind der Veränderung sich noch in den Flügeln unserer Windmühle fängt, sie antreibt. Unser Segel ordentlich was vom Wind der Veränderung mitnimmt in Richtung „Goldene“ Zukunft, nicht dass ich doch noch auf mein Trikot „Dino, sonst nix!“ schreiben muss.

 

So long

Heiko

 

Ein Gedanke zu “Hat der „Goldene Glanz“, der so viele lockte, doch nur geblendet?

  1. Peter

    Moin, mit der Geduld ist das so ein Probelm in unser schnellebigen Zeit..rein sportlich muss das zeil sein mit dr 2. Aufstweigen und um den 27.-28. Spiletag sicher für die 1. Liga planen zu können. dann können die Herren Knäbel und DBeiersorfer beweisen, was geht.
    Bis dahin sollte aber die Finanzsituation so geklärt sein, dass nicht ständig neue Hororszenarien durch die Presse geistern.
    Ein 3/4 Jahr geben ich dem Konstrukt noch……

    Die verschwundenen Mitstreiter sind aber auch Klassiker unserer Zeit, solange es was gibt, ohne dafür zu arbeiten, sind viele dabei… ich nehme hier EOR ganz klar davon aus.
    Aber wie du schon schreibst: Kommunikation ole!!

    Wird Zeit dass der Ball wieder rollt!!

    Peter

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